Um regelmässig und zuverlässig einen Überblick über den Stand der erreichten Qualität zu haben, führen Organisationen interne Audits durch. Die folgende Prozessbeschreibung dient als Muster und Anregung. Sie entspricht einer verbreiteten Vorgehensweise beim internen Audit.

Was sind Audits

Audit-Ziele

Ein internes Audit kann unterschiedliche Zielsetzungen haben, im Folgenden ein paar Beispiele: 

  1. Die Dokumentation des Managementsystems überpüfen (System-Audit)
  2. Einen einzelnen Prozess oder eine Prozessgruppe überprüfen, z.B. <Führungsprozesse> (Prozess-Audit)
  3. Auf ein einzelnes Produkt fokussieren(Produkt-Audit)
  4. Auf ein Projekt fokussieren (Projekt-Audit)
  5. Auf eine Schnittstelle fokussieren, z.B. <Entsorgung>

Mittels Audit wird systematisch überprüft, ob die Tätigkeiten, Dokumente und Ergebnisse (Output) den eigenen Bedürfnissen und Zielsetzungen immer noch entsprechen.

 

Audit-Ergebnisse

Je nach Audit-Zielsetzung ist der Output, also das, was beim Audit als Ergebnis vorliegen soll, unterschiedlich.

  • System-Audit: Die Bestätigung, dass das Management-System vollständig und aktuell ist.
  • Prozess-Audit: Das Vorgehen und die dazu gehörenden Dokumente / Formulare entsprechen dem gelebten Schulalltag.
  • Produkt-Audit: Nachweis, dass ein konkretes Angebot oder eine konkrete Dienstleistung den Anforderungen und Bedürfnissen aller interessierten Parteien genügt.
  • Projekt-Audit: Bestätigung, dass ein Projekt die strategischen Ziele effizient und formal richtig erreicht.
  • Schnittstellenaudit: Ein Thema wurde ganzheitlich geprüft, z.B.  Littering, Wissensmanagement, Abteilung A, Dozentenmanagement, Disziplin, Mitarbeiterförderung.

 

Zuständigkeit

  • Interne Audits werden üblicherweise durch die Qualitätsleitung organisiert und koordiniert.
  • Es sollten geschulte interne Auditor/innen eingesetzt werden.
  • Es sollte gewährleistet sein, dass sich die Auditor/innen nicht selbst auditieren

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